Schubladendenken...

Es ist geschafft. Das Blog ist eingerichtet und ich habe das Gefühl mein Wochenende irgendwie damit sinnvoll verbracht zu haben. Um hier Dinge loszuwerden, muss man sich auch wohlfühlen. Also lieber Stunden an Arbeit investieren um dann endlich sagen zu können: "Ja, das bin ich. Ja, das präsentiert mich...". Es stimmt irgendwie euphorisch und genau das Gefühl ist mir im Augenblick mehr als willkommen.

Es war ein grausige Woche. Angefangen von unnötigen Streitereien, Diskussionen oder einfach das erklären müssen, dass man ist was man ist. Letzteres ist für mich im Augenblick das Schlimmste und es ermüdet so sehr. Warum erwartet alle Welt das man dauerhaft vernünftig ist, philosophiert und immer nur das tut was andere sehen oder hören wollen? Tut man es nicht, beginnt man in Schubladen einzusortieren und dieses Schubladendenken ist mir verhasster, als irgendetwas anderes. Kein Wunder das es keiner mehr großartig schafft, jeden gleich zu behandeln, sondern den einen "hoch heben" muss und den anderen "nieder macht". Die nächsten wiederrum, machen sich selbst kleiner als sie sind und ich frage mich, wie sie es schaffen, morgens sich im Spiegel in die Augen zu sehen. Belügen sie sich nicht irgendwie selber nur weil sie nicht richtig in sich hineinhorchen können oder wollen?


 

 


11.3.07 19:25
 


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